Tunesien: Linke wirft Bundesregierung Versäumnisse vor

Berlin (dpa) - Die Linke hat der schwarz-gelben Koalition vorgeworfen, die Lage der Menschenrechte in Tunesien ignoriert zu haben. Die Bundesregierung habe bisher »keinen Finger für die Menschenrechte in Tunesien gerührt«, kritisierte Parteichef Klaus Ernst am Sonntag in Berlin. Stattdessen habe sie nach der Maxime »Geld stinkt nicht« die Außenhandelserfolge mit dem Land gefeiert. Ernst forderte, für die deutsche Außenwirtschaftspolitik einen »Menschenrechts-TÜV« einzuführen. Damit solle sichergestellt werden, dass deutsche Unternehmen nicht Profite auf Kosten der Menschenrechte in anderen Ländern machten.

nd Journalismus von links lebt vom Engagement seiner Leser*innen

Wir haben uns angesichts der Erfahrungen der Corona-Pandemie entschieden, unseren Journalismus auf unserer Webseite dauerhaft frei zugänglich und damit für jede*n Interessierte*n verfügbar zu machen.

Wie bei unseren Print- und epaper-Ausgaben steckt in jedem veröffentlichten Artikel unsere Arbeit als Autor*in, Redakteur*in, Techniker*in oder Verlagsmitarbeiter*in. Sie macht diesen Journalismus erst möglich.

Jetzt mit wenigen Klicks freiwillig unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung