Ensemble Modern

Konzert zum 30.

Mit sechs Uraufführungen an einem Abend hat das Ensemble Modern am Samstag seinen 30. Geburtstag gefeiert. Alle Werke hat sich das Orchester zum Jubiläum auf den Leib schreiben lassen, unter anderem von Wolfgang Rihm.

Das EM zählt neben dem Pariser Ensemble InterContemporain zu den angesehensten Klangkörpern für Neue Musik. Das Orchester, das seit 1985 in Frankfurt am Main beheimatet ist, ging aus einer Studenteninitiative hervor und ist bis heute »basisdemokratisch« organisiert: Es gibt keinen künstlerischen Leiter, über alles und jeden – Programm, Projekte, Gastmusiker, Koproduktionen und Finanzen – wird gemeinsam entschieden. So trägt jedes der 19 Ensemblemitglieder aus acht Ländern nicht nur Verantwortung in künstlerischen Fragen, sondern auch das finanzielle Risiko.

Die Lust auf Neues hält das Orchester im Inneren zusammen, erzählen die Musiker. Viele bedeutende zeitgenössischen Komponisten haben für das EM geschrieben oder mit den Frankfurtern ihre Werke einstudiert, von Karlheinz Stockhausen über Mauricio Kagel bis Heiner Goebbels. Rund 70 Werke werden in einem Jahr neu erarbeitet, davon 20 Uraufführungen, hat Ensemble-Sprecherin Marie-Luise Nimsgern ausgerechnet. dpa

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