Der Müll bleibt hier

Jülicher Umweltschützer wollen Castor-Transporte ins Zwischenlager Ahaus stoppen

  • Von Michael Schulze von Glaßer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Jülich und Ahaus haben sich Atomkraftgegner verbündet, um Castor-Tranfers vom rheinischen Forschungsreaktor ins münsterländische Zwischenlager zu verhindern. Die Transporte stehen wohl im Sommer an.

Eigentlich sollten die Atommülltransporte vom Forschungszentrum Jülich bei Köln ins Zwischenlager Ahaus im Münsterland in diesen Tagen beginnen. Noch fehlt aber die Transportgenehmigung für 152 Müllbehälter mit 300 000 abgebrannten Brennelementkugeln. Atomkraftgegner nutzen die Zeit, sich weiter zu organisieren: Am Samstag gründete sich in Jülich ein Bündnis »STOP Westcastor«. 50 Atomkraftgegner aus dem Kreis Düren, aus Neuss, Aachen und aus Köln versammelten sich in der Stadthalle, um sich gegen die Atommülltransporte aus der Region zu stellen.

»Spätestens seit der schwarz-gelben Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke kann man die Bevölkerung gut für Anti-Atom-Themen gewinnen«, schätzt Siegfried Faust, Sprecher der neuen Gruppe, die Lage im Allgemeinen ein. Neben Faust besteht das Sprecherkomitee aus Martina Haase vom Linksrheinischen Komitee gegen Strahlengefahr (LiKos), Hanni Popiel und Siegfried Faust (LINKE Jülich), René Becker (...

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