Japan will raus aus den Schulden

Neue Regierung setzt auf höhere Steuern

  • Von Sebastian Maslow, Tokio
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Riesige Staatsschulden, eine rasant alternde Bevölkerung – Japan schiebt gewaltige Problemberge vor sich her. Nun gibt Premier Kan das Signal zu längst überfälligen Reformen des Steuer- und Sozialsystems.

Es war ein politischer Paukenschlag. Nur wenige Tage, nachdem Japan aus der Stille des traditionellen Neujahrsfests erwachte, läutete Premierminister Naoto Kan den Jahreswechsel mit einer politischen Kurskorrektur ein. Nach nur sieben Monaten im Amt verkündete er jetzt bereits die zweite umfassende Umbildung seiner Mannschaft. Der Entscheidung vorausgegangen waren niedrige Umfragewerte des Kabinetts sowie politischer Druck seitens der Opposition. Die Kurskorrektur ist mit Neubesetzungen der Schlüsselressorts Haushalt, Wirtschaft und Handel verbunden. Damit setzt Kan ein Signal für längst überfällige Reformen des Steuer- und Sozialsystems sowie für eine Öffnung des japanischen Marktes.

Für Schlagzeilen sorgte besonders die Ernennung Kaoru Yosanos zum Wirtschafts- und Finanzminister. Der 72-Jährige gehört zum konservativen Politikbetrieb Japans und diente bereits in der Vergangenheit als Finanzminister, damals jedoch für die langjährig r...

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