Hans-Gerd Öfinger 19.01.2011 / Wirtschaft und Umwelt

Rettung als Genossenschaft?

Ökotextil-Versandhaus Hess Natur lässt ungewöhnlichen Weg prüfen

Attac-Aktivisten und Betriebsrat des Ökotextil-Versandhauses Hess Natur Textilien GmbH wollen mit einem Genossenschaftsmodell den drohenden Verkauf an den US-Finanzinvestor und Rüstungskonzern Carlyle verhindern sowie die langfristige Zukunft des Unternehmens sichern.

Dass das globalisierungskritische Netzwerk Attac mit seinen Grundsätzen einer solidarischen Ökonomie in einem wichtigen Betrieb mit immerhin 340 Mitarbeitern auf Interesse stoßen würde, dürfte selbst einige der Aktivisten überrascht haben. Eine Kooperation nimmt jetzt Gestalt an. Aus der Hess Natur GmbH im mittelhessischen Butzbach soll baldmöglichst eine Genossenschaft werden, die vor dem Zugriff von Investoren geschützt ist.

Als Betriebsrat, Belegschaft und Attac-Aktivisten Anfang Dezember 2010 erfuhren, dass Hess Natur wie schon andere ehemalige Versandhäuser und Arcandor-Töchter an Carlyle veräußert werden soll, schrillten die Alarmglocken. Rasch fand man zueinander und war sich einig, dass die Übernahme durch eine »Heuschrecke« Rüstungskonzern für den florierenden Betrieb existenzgefährdend werden könnte. Schließlich ist der Betrieb ökologischen und sozialen Kriterien sowie fairen Handelsbeziehungen in der Modeindustrie verpflicht...

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