Nach der Rente jetzt die 35-Stunden-Woche

Die Rechte in Frankreich will weitere soziale Errungenschaften demontieren

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Nachdem die französische Regierung im vergangenen Herbst trotz massiver Proteste das Rentenalter um zwei Jahre aufgestockt hat, nimmt Präsident Nicolas Sarkozy jetzt die 35-Stunden-Arbeitswoche ins Visier.

Die Steilvorlage für den neuen Vorstoß kommt von einem Sozialisten. Der Abgeordnete Manuel Valls erklärte in einem Interview, die 35-Stunden-Arbeitswoche sei »überholt« und müsse »aufgebrochen« werden. Er zeigt damit seine Ambitionen auf die Kandidatur für die Sozialistische Partei (PS) bei den Präsidenschaftswahlen im kommenden Jahr und präsentiert sich als Teil der neuen Generation. Sicher ist die 35-Stunden-Woche keine »heilige Kuh« für die Linke, wie Valls verächtlich meint, aber doch eine symbolträchtige Errungenschaft der Linksregierung von 1997 bis 2002. Intern fordert er damit seine Parteivorsitzende Martine Aubry heraus, die das Gesetz als Arbeitsministerin ausgearbeitet und gemeinsam mit den Gewerkschaften und den Unternehmerverbänden umgesetzt hatte.

Interessanterweise stößt jetzt der Vorstoß von Valls nicht nur auf den Protest der Gewerkschaften und der Kräfte links von der PS, sondern auch auf Vorbehalte bei vielen Unterneh...

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