Tunesier wollen keine Kompromisse

Proteste gegen den Verbleib von Ministern des alten Regimes in der neuen Regierung

Die neue Führung in Tunesien hat angekündigt, die Verantwortlichen für den Tod Dutzender Demonstranten zur Verantwortung zu ziehen. Doch die Proteste im Land gehen weiter.

Tunis (Agenturen/ND). Der erste offizielle Arbeitstag der tunesischen Regierung begann mit einem Eklat. Aus Protest gegen den Verbleib alter Kräfte an der Macht kündigten vier designierte Minister am Dienstag in letzter Minute ihren Rückzug an. Auf den Straßen gab es erneut Kundgebungen für einen grundlegenden Neuanfang. Auch die Ankündigung, die Verantwortlichen für den Tod von insgesamt 78 Oppositionsanhängern vor Gericht zu bringen, konnte die Demonstranten nicht beruhigen. Die Polizei setzte Tränengas ein. Zu den Toten gehört auch der deutsch-französische Fotograf Lucas Mebrouk Dolega, der nun doch seinen Verletzungen erlag.

Der Oppositionspolitiker Moncef Marzouki (65) kehrte am Dienstag aus dem französischen Exil nach Tunesien zurück und kündigte als erster seine Präsidentschaftskandidatur an. Er forderte einen Prozess gegen den früheren Machthaber Ben Ali und dessen Auslieferung durch Saudi-Arabien. Dorthin war der 74-Jährige na...

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