Apple mit Rekord und ohne Jobs

Erkrankung des Konzernchefs überschattete Bilanzvorlage

Die Börse hustete und schickte die Aktie zunächst in den Keller, Fernsehsender blendeten die Nachricht per Laufband ein: Die dritte gesundheitsbedingte Auszeit in wenigen Jahren von Steve Jobs, Chef des Elektronik-Riesen Apple, stellte fast in den Schatten, dass der Konzern – offensichtlich im Gegensatz zu seinem Lenker – kerngesund ist und ein weiteres Mal Geschäftsrekorde melden konnte.

Kaum ein anderer Großkonzern wird derart mit nur einer Person verbunden wie Apple. Steve Jobs gründete die Firma in den 1970er Jahren zunächst als Computerschmiede in der nicht nur sprichwörtlichen kalifornischen Garage. 1985 wurde er aus dem eigenen Laden geworfen und erst 1997 wieder ans Steuer gebeten, als die Marke mit dem angebissenen Apfel so nahe an einem Konkurs war, dass der verhasste Konkurrent Microsoft mit Millionen aushelfen musste. Seit damals entwickelte der Egomane Jobs seine Firma von einem Nischenanbieter für Computer zum weltweit zweitwertvollsten Konzern überhaupt und erweiterte das Produktportfolio um Musikabspielgeräte, Mobiltelefone und Tabletrechner. Seit Jahren kämpft Steve Jobs aber auch mit den Folgen einer Krebserkrankung – 2009 musste er sich einer Lebertransplantation unterziehen.

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