Solarförderung schmilzt

Umweltministerium mit Branche über weitere Kürzungen einig

  • Von Georg Ismar, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass die Solarbranche eine weitere Förderkürzung um bis zu 15 Prozent begrüßt. Aber angesichts steigender Strompreise geht es darum, die Akzeptanz für Ökostromförderung zu erhalten.

Zur Begrenzung der Stromkosten für Verbraucher haben sich das Bundesumweltministerium und die Solarbranche auf eine vorgezogene Förderkürzung um bis zu 15 Prozent im Juli geeinigt. Nach Angaben aus Branchen- und Koalitionskreisen wird es Anfang 2012 eine weitere Kürzung um 9 Prozent geben. Damit könnte die Förderung auf 21,84 Cent pro Kilowattstunde für eine neue Photovoltaikanlage auf dem Hausdach sinken. Insgesamt beträgt die von allen Verbrauchern zu zahlende Ökostromförderung im laufenden Jahr rund 13,5 Milliarden Euro.

Das Umweltministerium wollte die Einigung am Mittwoch nicht bestätigen und verwies auf eine Pressekonferenz von Minister Norbert Röttgen (CDU) und dem Präsidenten des Bundesverbands Solarwirtschaft, Günther Cramer, heute in Berlin. Unklar ist, ob die Koalitionsfraktionen und der Bundesrat die Pläne mittragen. »Das politische Signal muss sein, dass wir den möglichen Kompromiss rasch durch den parlamentarischen Gesetz...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 453 Wörter (3125 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.