Der Schaltzentrale ein Stück näher

Migrantenverbände arbeiten im Integrationsbeirat mit – wollen aber nicht nur Regierungspolitik abnicken

  • Von Ines Wallrodt
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Migrantenverbände sind optimitisch, dass sie mit dem neuen Integrationsbeirat mehr Einfluss auf die Politik bekommen. Vor den Karren der Bundesregierung wollen sie sich jedenfalls nicht spannen lassen.

Nachdem die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer Migrantenverbände in einen Beirat geholt hat, wollen die sich nun besser organisieren. Ihnen ist klar, dass ihre Beteiligung nur Sinn macht, wenn sie dort eigenständig Interessen definieren. »Wir müssen mehr mit einer Stimme auftreten und deshalb viel enger als bisher zusammenarbeiten«, sagte der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Kenan Kolat, dem ND. Im Herbst solle eine gemeinsame Struktur mit Name und Geschäftsordnung bisher informelle Treffen ablösen und so die Migrantenvertretungen handlungsfähiger machen. Das hätten Verbände am Wochenende in Frankfurt am Main verabredet, so der TGD-Chef. Bei dem Treffen waren auch fünf der zehn Mitglieder des neuen Integrationsbeirats anwesend, der von Migrantenverbänden als »Schritt in die richtige Richtung« begrüßt wird. Der Beirat könnte, betont Kolat den Konjunktiv, die Chance sein, ernst genommen zu werden.

Der 32-köpfige...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 573 Wörter (3991 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.