Gesellschaft und Gemeinschaft

Anmerkungen zur Kommunismus-Debatte

  • Von Erhard Crome
  • Lesedauer: ca. 7.0 Min.
Kommunismus: als Ideal einer menschlich vollkommenen Zukünftigkeit – ja; als Idee für konkrete Politik – nein

Eines der sozialtheoretischen Probleme, die bei Marx und Engels nicht hinreichend ausgearbeitet wurden, ist die Unterscheidung von Gemeinschaft und Gesellschaft. In den Sozialwissenschaften geht diese auf Ferdinand Tönnies zurück. Tönnies ging davon aus, dass die bisherige wissenschaftliche Terminologie beide Begriffe nach Belieben zu verwechseln pflegt. Unter Verweis zunächst auf den umgangssprachlichen Gebrauch des Deutschen machte er die unterschiedliche Verwendung der Wörter deutlich: »Alles vertraute, heimliche, ausschließliche Zusammenleben [...] wird als Leben in Gemeinschaft verstanden. Gesellschaft ist die Öffentlichkeit, ist die Welt. In Gemeinschaft mit den Seinen befindet man sich, von der Geburt an, mit allem Wohl und Wehe daran gebunden. [...] Aber die menschliche Gesellschaft wird als ein bloßes Nebeneinander voneinander unabhängiger Personen verstanden.«

Der Philosoph Peter Ruben hat diesen Ansatz rekonstruiert und herv...

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