Werbung

Linke will Vergabegesetz mit Mindestlohn

Schwerin (dpa/mv) - Die Linke im Landtag will mit einem Vergabegesetz einen Mindestlohn in Mecklenburg-Vorpommern einführen. Alle Unternehmen, die sich um öffentliche Aufträge bewerben, sollen künftig wenigstens zehn Euro Stundenlohn zahlen. Wie Fraktionschef Helmut Holter am Mittwoch im Landtag erläuterte, würde eine solche Regelung dem EU-Recht nicht widersprechen. Die Linke will zudem soziale Standards wie die Gleichbehandlung von Frauen und Behinderten festschreiben sowie die Auftragnehmer auf ökologische Prinzipien verpflichten. Gelten sollen die Vorschriften für Aufträge ab einem Wert von 10 000 Euro. Kontrollieren soll eine »Sonderkommission«.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!