Werbung

Auf Beschwichtigungstour

Seehofer stellt sich vor bayerischen Zukunftsrat

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

München (dpa/ND). Nach dem Eklat um das umstrittene Gutachten des bayerischen Zukunftsrats der Staatsregierung will Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) den Schaden in Ostbayern begrenzen. Vor Ort will er mit »Multiplikatoren« – gemeint ist die meinungsprägende Elite – und den CSU-Gremien über die Entwicklung der Region sprechen. Das sagte er am Mittwoch nach einer Sitzung der CSU-Landtagsfraktion.

In dem Gutachten empfiehlt der Zukunftsrat, starke Regionen zu stärken und Fördermittel nicht mit der Gießkanne zu verteilen. Das hat vor allem in Niederbayern wütende Proteste ausgelöst. Grund ist die Befürchtung, dass Niederbayern abgehängt werden solle. »Ich habe den Schaden nicht angerichtet«, betonte Seehofer. »Das, was behauptet wird, steht in dem Gutachten überhaupt nicht drin.« Seehofer will den Zukunftsrat demonstrativ stützen – am 8. Februar wird er ins Kabinett eingeladen. Mitglieder sind der Verleger Hubert Burda, der Präsident der Münchner TU, Wolfgang Herrmann, BMW-Chef Manfred Reithofer und viele andere einflussreiche Köpfe.

Seehofer ließ seine Verärgerung über den früheren CSU-Chef Erwin Huber und den niederbayerischen CSU-Bezirksvorsitzenden Manfred Weber durchblicken, die den Zukunftsrat scharf kritisiert hatten.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

Noch kein Abo?

Jetzt kostenlos testen!

14 Tage das »nd« gratis und unverbindlich als App, digital oder gedruckt.

Kostenlos bestellen

nd-Kiosk-Finder