Schmähpreis zeigt Wirkung

Der in Davos verliehene Anti-Oscar versetzt vorgeschlagene Unternehmen in Unruhe

  • Von Martin Ling
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Mit dem Public Eye (Öffentliches Auge) schafft die entwicklungspolitische Organisation »Erklärung von Bern« seit 1999 in Davos eine Gegenöffentlichkeit zum Weltwirtschaftsforum (WEF). Heute um 12.30 Uhr wird in Sichtweite des WEF die Laudatio auf die übelste Firma der Welt gehalten, die zu ihrem Unwillen mit einem Anti-Oscar ausgezeichnet wird.

Sie haben die besten Aussichten auf den Einzug in die Hall of Shame (Halle der Schande): der finnische Energiekonzern Neste Oil und der in London ansässige Ölmulti BP. Die beiden Unternehmen liegen bei der Internet-Abstimmung über die schlimmste Firma des Jahres, die von der entwicklungspolitischen Organisation »Erklärung von Bern« (EvB) und Greenpeace organisiert wird, an der Spitze, wobei Neste Oil mit deutlichem Vorsprung auf die Zielgerade einbog.

Neste Oil steht in der Kritik, weil seine immens steigende Nachfrage nach Palmöl in Indonesien und Malaysia immer mehr Landvertreibungen und Regenwaldzerstörungen nach sich zieht. Dort hat der Hauptlieferant von Neste Oil – IOI – seine Palmöl-Konzessionen verdoppelt, weil Neste Oil derzeit die Produktionskapazitäten in Rotterdam und Singapur ausbaut.

Warum BP ein heißer Kandidat ist, lässt sich leicht erraten: Das Unternehmen ist laut EvB und Greenpeace »für die zweitgrößte Öl...

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