Angriff auf die Sparkassen

Spaniens Regierung ermöglicht Einstieg privater Investoren

  • Von Ralf Streck, San Sebastian
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Dass einige spanische Sparkassen über die Immobilienblase gestolpert sind, nimmt die Regierung nun zum Vorwand, das lukrative Geschäftsfeld für das Privatkapital zu öffnen.

Seit dem Platzen der Immobilienblase in Spanien werden sich viele Kreditnehmer Zinsen und Tilgungen nicht mehr leisten können. Einige Sparkassen hatten während des Booms besonders viel Geld in Bau- und Immobilienfirmen gesteckt und für Hypothekenkredite vergeben. Jetzt stehen sie am Rand des Ruins. Bereits im vergangenen Jahr musste der Staat zwei Sparkassen retten – die spanische Zentralbank übernahm dort die Geschäfte und die Regierung schoss Gelder aus dem Bankenrettungsfonds FROB zu.

Nun will Madrid per Gesetz die Finanzkraft der Sparkassen stärken. Kern der zweiten Reform innerhalb weniger Monate ist, die Kernkapitalquote der »Cajas de Ahorro« auf bis zu zehn Prozent zu steigern. Kann sich ein Institut das benötigte Geld bis zum Sommer nicht besorgen, will der Staat dann vorübergehend Anteile an ihnen erwerben, sie also verstaatlichen, um sie später an private Investoren zu verkaufen.

Damit bestätigt die Regierung das Scheit...

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