Susann Witt-Stahl, Hamburg 31.01.2011 / Inland

NPD-Wahlkampf mit »Aufruf zum Mord«

500 Menschen protestierten in Hamburg-Harburg gegen eine Naziversammlung

Am 20. Februar wird in Hamburg eine neue Bürgerschaft gewählt. Auch die NPD tritt an – mit äußerst aggressiven Sprüchen.

Die NPD-Bürgerschaftswahlveranstaltung im Zentrum von Hamburg-Harburg war ein Flop. Die knapp 60 Mitglieder der Rechtsextremisten-Szene blieben am Samstag unter sich. Die Bevölkerung im südlichen Teil des Armutsgürtels der Hansestadt interessierte sich nicht für die Hass-Tiraden gegen den »Multikulti-Terror«. Einige Bewohner fanden sich lieber auf der Kundgebung »Harburg schaut hin – einig gegen Rechts« ein. Oder sie versammelten sich rund um den Ort des braunen Geschehens zu Protesten, zu denen Parteien, Kirchen, Gewerkschaften und das Hamburger Bündnis gegen Rechts aufgerufen hatten.

Bei der Bürgerschaftswahl am 20. Februar versucht die NPD, mit der aggressiven Forderung »Mit kriminellen Ausländern kurzen Prozess machen!« zu punkten. Wohlweislich gilt ihr Ruf nach Law-and-Order nicht für Inländer. Denn dann würden bei der NPD die Köpfe rollen.

Allein der Anmelder ihrer Wahlkampfveranstaltung Thomas Wulff hat ein mehr als beacht...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: