Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Räumung der Liebig 14 erwartet

Auch der letzte Versuch der Bewohner, gerichtlich gegen die Zwangsvollstreckung vorzugehen, ist gescheitert.

  • Von Katja Herzberg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auch der letzte Versuch, die Räumung des Wohnprojekts Liebig 14 in Friedrichshain-Kreuzberg gerichtlich zu verhindern, scheiterte. Damit darf der Gerichtsvollzieher Wolfgang Damm ab heute um 8 Uhr die Zwangsräumung der 25 Bewohner des Hausprojekts mit Amtshilfe der Polizei vollstrecken.

Bis gestern hofften die Bewohner darauf, dass sie ihre neun Wohnungen nicht verlassen müssen. Der Rechtsanwalt des Vereins Liebig 14, Max Althoff, stellte einen Eilantrag beim Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg. Althoff argumentierte, die bisherigen Mieter, gegen die ein Vollstreckungsbescheid für eine Räumung vorliege, seien ausgezogen. Gegen die jetzigen Bewohner und Vereinsmitglieder gebe es keine Räumungstitel. Doch das Gericht folgte dem nicht: »Weder aus den vorgelegten eidesstattlichen Versicherungen noch aus dem vorgelegten Briefwechsel ergebe sich, dass auch der Verein Besitzer der Räume sei.«

Sollten die Bewohner das Haus nicht freiwillig übergeb...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.