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Gelbwurscht, Wibele und Ochsenmaulsalat

Neu-Berliner finden schwäbische, fränkische und andere heimatliche Geschmäcker

  • Von Roland Siegloff, dpa
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.

Fleischsalat, Maultaschen, Ochsenmaulsalat: Wolfgang Stepper steht vor dem gut sortierten Kühlregal und blickt auf seine frischen Köstlichkeiten. Er schwärmt von Zwiebelkuchen und neuem Wein, speziellem Spätzlemehl und Brezeln, selbstgekochten Marmeladen von Bauersfrauen und Bärlauchpesto »von der Christel«. Seit 32 Jahren lebt Wolfgang Stepper in Berlin, wo er im Stadtteil Schöneberg seinen kleinen Laden »Ebbes« (Etwas) mit Spezialitäten aus Hohenlohe und Umgebung führt. Dort finden Schwaben den Geschmack der Heimat.

»Am Freitag war einer da, der zieht von Berlin nach Stuttgart, und der machte für seine Freunde einen schwäbischen Abend«, erzählt Stepper. Eine andere Kundin habe sich mit regionalen Delikatessen eingedeckt, um sie ihrer Mutter in Südafrika mitzubringen. Ältere Landsleute rufen »Ach, da gibts Wibele!«, wenn sie im »Ebbes« lang entbehrtes Gebäck aus ihrer Kinderzeit entdecken. »Aber es sind nicht nur Schwaben, die was bei ...


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