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2500 Polizisten gegen 25 Hausbewohner

Berlins alternatives Hausprojekt Liebig 14 geräumt / Linkspartei-Chefin Lötzsch kritisiert Senat

Die Räumung des seit 1992 legalisierten Hausprojekts in der Liebigstraße in Berlin-Friedrichshain lässt Kritik am rot-roten Senat laut werden.

Berlin (ND-Herzberg). Auf Protest, Kritik, aber auch Zustimmung bei CDU und FDP ist die gewaltsame Räumung des Wohn- und Kulturprojekts Liebig 14 am Mittwochmorgen gestoßen. Bis zu 1000 Angehörige der linken Szene demonstrierten an verschiedenen Stellen Berlins. Die Polizei hatte bis zu 2500 Beamte aufgeboten. Es gab bis zum Abend knapp drei Dutzend Festnahmen, weitere Protestaktionen wurden erwartet.

Kritik äußerte die Bundesvorsitzende der LINKEN, Gesine Lötzsch. »Die Verantwortung für diese Entwicklung liegt natürlich bei den politisch Verantwortlichen, dem Senat«, sagte sie gegenüber ND. »Besorgt und mit Bedauern« stellte sie fest, dass es nicht gelungen sei, die Eskalation zu verhindern: »Ich habe mir ei...


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