Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.
Werbung

Aue muss Duisburg vorbeiziehen lassen

FC Erzgebirge verliert Aufstiegsduell mit 1:3

Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue kann seinen Auswärtsfluch einfach nicht besiegen. Das Team von Trainer Rico Schmitt unterlag am Sonntag beim MSV Duisburg mit 1:3 (0:1) und wartet damit weiter auf den ersten Sieg auf fremdem Rasen seit dem 29. Oktober 2010. Vor 17 667 Zuschauern versetzten Goran Sukalo mit einem Doppelpack (15./74.) und Marcel Schäffler (90.+1) den Auern einen herben Dämpfer im Kampf um den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze. Der späte Treffer von Tobias Kempe (88.) war lediglich Ergebniskosmetik.

Durch die Niederlage gegen den Tabellennachbarn rutschte Aue vom vierten auf den fünften Tabellenplatz ab, Duisburg zog hingegen am FC Erzgebirge vorbei. »Wir waren eigentlich gut drin im Spiel und haben wenig zugelassen. Wir haben alles versucht, aber uns in den Standardsituationen selbst bestraft. Zum Schluss haben wir noch einmal alles probiert, aber zu spät«, sagte Kevin Schlitte, der die rechte Außenverteidigerposition vom gesperrten Pierre Le Beau übernahm.

Trainer Schmitt, der erneut auf den verletzten Oliver Schröder verzichten musste, wollte mit seinem Team vor allem die ersten druckvollen 20 Minuten des Gegners überstehen. Doch genau das gelang nicht. Nach einem taktischen Foul und der Gelben Karte für Marc Hensel folgte ein gefährlicher Freistoß, den Sukalo per Kopfball zum 1:0 verwertete. Zuvor hätte Aue in der vierten Minute nach einer Ecke von Skedilaid Curri in Führung gehen müssen. Hensel verlängerte per Kopfball vor die Füße von Adli Lachheb, doch der vertändelte den Ball.

Zwar mussten sich die Gäste spielerisch nicht verstecken, doch nur selten konnten sie sich vom großen Druck der »Zebras« befreien. Deshalb stockte das Spiel der Erzgebirger nach vorn erheblich. »Wir haben eigentlich eine klare Zuteilung und wussten, dass Duisburg kopfballstark ist, da darf das nicht passieren. Wir müssen uns geschickter anstellen«, bemängelte Torhüter Martin Männel.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ der Duisburger Druck ein wenig nach und nach einer Müller-Flanke von rechts hätte Benjamin Kern fast in die eigenen Maschen getroffen (58.). Im Gegenzug hatte Aues Schlussmann Männel Probleme mit der Ballbeherrschung, doch Stefan Meierhofer konnte dies nicht nutzen.

Schmitt versuchte mit zwei Einwechslungen noch einmal den Druck zu erhöhen, doch das ging schief. Erneut nach einem langen Freistoß köpfte Sukalo zum 2:0 für die Duisburger ein. Dabei sah Thomas Paulus im Zweikampf mit dem frisch gebackenen Vater nicht gut aus. Danach kämpfte Aue noch einmal und kam durch Kempe (88.) zum Anschlusstreffer, doch Manuel Schäffler stellte den alten Torabstand wieder her. dpa

Dieser Artikel ist wichtig! Sichere diesen Journalismus!

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf Grund der Coronakrise und dem damit weitgehend lahmgelegten öffentlichen Leben haben wir uns entschieden, zeitlich begrenzt die gesamten Inhalte unserer Internetpräsenz für alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. Dennoch benötigen wir finanzielle Mittel, um weiter für sie berichten zu können.

Helfen Sie mit, unseren Journalismus auch in Zukunft möglich zu machen! Jetzt mit wenigen Klicks unterstützen!

Unterstützen über:
  • PayPal
  • Sofortüberweisung

Solidarisches Berlin und Brandenburg

Corona ist nicht nur eine Gesundheitskrise. Es ist auch eine Krise des Sozialen. Wir beobachten alle sozialen und sozioökonomischen Entwicklung in der Hauptstadtregion, die sich aus der Verbreitung des Coronavirus ergeben.

Zu allen Artikeln