»Dann kriegen Sie kalte Wut«

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer bereitet Streiks ab Mitte Februar vor / Claus Weselsky, Vorsitzender der Lokführergewerkschaft GDL, über anstehende Arbeitskämpfe

Claus Weselsky ist seit 2008 Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Der 1959 in Dresden Geborene absolvierte ab 1977 bei der Reichsbahn eine Ausbildung zum Lokführer für Diesel- und E-Lokomotiven. Seit Mai 1990 ist er Mitglied der GDL, sammelte Erfahrung im Personalrat und Betriebsrat bei der Deutschen Bahn (DB) AG. Seit Juli 2006 ist er auch im Aufsichtsrat der DB Regio AG. Weselsky trat 2007 in die CDU ein. Jörg Meyer sprach mit ihm Über die anstehenden Arbeitskämpfe bei der DB AG und Privatbahnen sowie das Verhältnis zur DGB-Eisenbahnergewerkschaft EVG.

ND: Die GDL ruft die Lokomotivführer im Februar zu Warnstreiks auf. Worauf müssen sich die Menschen hierzulande einstellen?
Weselsky: Wir werden am 16. Februar in Berlin eine Protestveranstaltung durchführen, zu der wir rund 1000 Mitglieder erwarten. Die werden deutlich machen, dass es hier nicht um eine Forderung von einem Gewerkschaftsvorstand geht, sondern um ein zwingendes Erfordernis für den Markt der Eisenbahnverkehrsunternehmen. Im Anschluss werden wir zu Arbeitskämpfen übergehen. Am Anfang sind das Warnstreiks, aber wir werden parallel dazu die Urabstimmung einleiten, um die nötige Rechtssicherheit zu haben und den Willen unserer Mitglieder zu signalisieren.

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