Der »Vaterlandsverräter«

Sektion »Perspektive deutsches Kino«: ein Film über Paul Gratzik

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die deutsche Vergangenheit holt die Berlinale-Filme ein – und das ausgerechnet in der Sektion »Perspektive deutsches Kino«, die filmästhetisch eher den Hoffnungsträgern, den Jungen gewidmet ist. Und es ist nicht die nationalsozialistische Vergangenheit, jene Gegenwart der Großväter, die diese Hoffnungsträger abhandeln. Sondern: die realsozialistische, die Vergangenheit ihrer Vätergeneration.

»Vaterlandsverräter« behandelt die langen Schlagschatten der DDR. Der abendfüllende Dokumentarfilm von Annekatrin Hendel ist das Porträt von Arbeiterdichter Paul Gratzik, der als Kind mit Mutter und Geschwistern aus Ostpreußen nach Mecklenburg floh und bald zwei Jahrzehnte lang IM war.

Die Regisseurin, selbst in der DDR geboren, dort erst Kostüm- und Szenenbildnerin, später Theatergründerin, im vereinten Deutschland Filmproduzentin und Regisseurin und eine überzeugte Exponentin des spezifisch ostdeutschen Beitrags für eine neue bundesrepublikan...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 573 Wörter (3859 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.