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Hoch hinaus brachte es in der letzten Woche Christian Gaebler, SPD-Fraktionsgeschäftsführer. Kein Wunder, ist er doch auch Sprecher für Kirchenpolitik. Kraft dieses Amtes nahm er als einziger Berliner Landespolitiker am »Nationalen Gebetsfrühstück« in Washington teil. Ansonsten gab es aber noch 3000 weitere Gäste aus aller Welt. Trotzdem. Er wird selig gewesen sein, trennten ihn doch nur vier Tische von Barack und Michelle Obama. Umso ernüchternder seine Rückkehr in die Heimat. Die fromme Hoffnung auf einen Sieg seines Lieblingsfußballvereins wurde enttäuscht. Hertha BSC verlor gegen Union Berlin, obwohl Gaebler direkt aus den Wolken zum Lokalderby einflog.

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Diese Woche klagte der Baustadtrat von Berlin-Mitte, Ephraim Gothe (SPD), über die Ödnis im Regierungsviertel. Erinnert das an verwaiste Sitzungssäle und gähnende Politiker? Falsch. Öde ist das Regierungsviertel wegen der vielen Behörden. Die Mauerstraße sei deretwegen »an Tristesse nicht zu überbieten«. Unerträglich sei auch die »Michael-Schuhmacher-Schikane«. Die was? Über die so genannte Umgehungsstraße nämlich wird der Strom Bundesbeamter ins Viertel gekarrt – wirklich ausgenommen öde. Dabei klingt Michael-Schumacher-Schikane doch mal nach Leben in der Bude!

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