Ohne Happy End

Arbeitsbedingungen im Film sind oft mies

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Traumfabrik oder Albtraum? Filmschaffende diskutierten im Rahmen der Berlinale über die Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. Eingeladen hatte die Interessenvertretung für Medienschaffende connexx.av.

»Ich kenne den Tarifvertrag, aber nicht seine Anwendung«, sagte der Schauspieler und Produzent Antoine Monot Jr. auf der Veranstaltung »Albtraum Traumfabrik – Wege aus der Selbstausbeutung bei Film und Fernsehen«. Zu der Diskussion hatte connexx.av, die Interessenvertretung für Medienschaffende in ver.di eingeladen. Überlange Arbeitszeiten bei verkürzter Produktionszeit sowie niedrige Honorare bis hin zu unbezahlter Arbeit – bekannte Probleme in Filmproduktionen. Die Veranstaltung am Sonntag begann mit Filmspots, in denen die Arbeitsbedingungen gezeigt wurden: Ein Filmvorführer guckt in die Kamera und sagt: »Trotz Vollzeitzeitjob verdiene ich nur 1200 Euro – brutto. Ich bin mehr wert.« Ein Tonmeister erzählt: »Ich zahle die vollen Sozialabgaben, aber nach Drehschluss kriege ich wieder nur Hartz IV.«

Nachdem es in den 90er Jahren einen Boom in der deutschen Filmindustrie gab, herrsche seit dem Jahr 2002 nicht mehr Wach...

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