Jörg Meyer 14.02.2011 / Kultur

Ohne Happy End

Arbeitsbedingungen im Film sind oft mies

Traumfabrik oder Albtraum? Filmschaffende diskutierten im Rahmen der Berlinale über die Arbeitsbedingungen in ihrer Branche. Eingeladen hatte die Interessenvertretung für Medienschaffende connexx.av.

»Ich kenne den Tarifvertrag, aber nicht seine Anwendung«, sagte der Schauspieler und Produzent Antoine Monot Jr. auf der Veranstaltung »Albtraum Traumfabrik – Wege aus der Selbstausbeutung bei Film und Fernsehen«. Zu der Diskussion hatte connexx.av, die Interessenvertretung für Medienschaffende in ver.di eingeladen. Überlange Arbeitszeiten bei verkürzter Produktionszeit sowie niedrige Honorare bis hin zu unbezahlter Arbeit – bekannte Probleme in Filmproduktionen. Die Veranstaltung am Sonntag begann mit Filmspots, in denen die Arbeitsbedingungen gezeigt wurden: Ein Filmvorführer guckt in die Kamera und sagt: »Trotz Vollzeitzeitjob verdiene ich nur 1200 Euro – brutto. Ich bin mehr wert.« Ein Tonmeister erzählt: »Ich zahle die vollen Sozialabgaben, aber nach Drehschluss kriege ich wieder nur Hartz IV.«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: