Irina Wolkowa, Moskau 15.02.2011 / Vermischtes

Halbzeit bei Mars 500 in Moskau

Teilnehmer eines Experiments unternehmen erste Schritte auf nachgestellter Oberfläche des Planeten

Die drei Männer haben sichtbar Probleme. Eingepackt in schwere, strahlensichere Raumanzüge bewegen sie sich im Zeitlupentempo durch eine Landschaft, die wie die Kulisse zu einem Science-Fiction-Film aussieht. Rau, unwirtlich, bizarr. Urlaub möchte man hier nicht machen. Dennoch: ein Heer von Wissenschaftlern, Ingenieuren, Technikern, Grafikern und Landschaftsdesignern hat weder Anmut noch Mühe gespart, um die Plattform so herzurichten, wie die Menschheit sich nach derzeitigem Wissensstand den Mars vorstellt. 250 Tage würde mit der momentan verfügbaren Technik eine Reise von der Erde zum roten Planen dauern. Ein Traum, der noch in diesem Jahrhundert Wirklichkeit werden könnte. Um die damit verbundenen Risiken bis ins Detail auszuloten, haben die europäische Raumfahrtagentur ESA und deren russischer Partner – der Staatskonzern Roskosmos – nicht nur ein Stück Mars nachempfunden, sondern die ganze Reise simuliert.

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