Hans-Dieter Schütt 16.02.2011 / Kultur

Grau und Dämmerlicht

Die Berlinale widmet dem großen Schweden Ingmar Bergman eine Retrospektive

Bis zum letzten Berlinale-Tag werden im Cinemaxx 8 am Potsdamer Platz Bergman-Filme gezeigt, neben den Spielfilmen auch Dokumentararbeiten über den Regisseur. Die Bergman-Ausstellung in der Deutschen Kinemathek läuft bis 29. Mai.

Bohrend dringt Ingmar Bergman seinen Gestalten unter die Fassade – von gesellschaftlicher Eleganz, arriviertem Zynismus oder schwächlicher Resignation. Und ans Licht der Oberfläche stoßen in seelischen Eruptionen – nur von wenigen Regisseuren derart kompromisslos ausgeleuchtet – der Verlust an Wirklichkeitsgefühl, das Ausgeliefertsein an die Einsamkeit, die Unfähigkeit zur Liebe. Damit unmittelbar verbunden: das Unvermögen, vor der Todesangst zu bestehen. Und der Tod ist allgegenwärtig, in »Von Angesicht zu Angesicht« tritt er zum Beispiel in Gestalt einer stummen, alten Frau mit blinden Augen in Erscheinung.

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