Frauen ganz oben – also, unterm Dach

  • Von Charlotte Noblet
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Berlin wohnt immer wieder den Hausmeister auf der letzten Etage. Und in den Pariser Hausmädchenzimmern unterm Dach? Spanische Hausmädchen für großbürgerliche Familien aus der frühen 60er Jahren. So flach scheint das Szenario des neuen Films „Les femmes du 6ème étage“ [Die Frauen aus dem 6.OG] von Philippe Le Guay. Aber alle Zutaten sind da für zwei Stunden Bauchmuskel-Training: Die Milieukomödie ist wahrsinnig lustig!

Zum dritten Mal sind sie verheiratet: Sandrine Kiberlain und Fabrice Luchini spielen ein bürgerliches Paar. Er, Jean-Louis Joubert, ist Börsenmakler wie sein Vater und wohnt immer noch in seinem Geburtshaus, mitten in Paris. Sie, kommt aus der Provinz und versucht versnobten Pariser Damen gleichzukommen. Auf diesem Weg lässt sich Madame ein spanisches Dienstmädchen von ihren The-Freundinnen empfehlen: „Es ist vorbei mit denen aus der Bretagne, jetzt sind die aus Spanien dran!“ Wir sind im Paris, Anfang der 60er Jahren.


Das neue Dienstmädchen der Joubert, Maria (Natalia Verbeke), sowie die andere spanischen Hausangestellten (Carmen Maura, Lola Dueñas, usw.) sind voller Clichés: temperamentvoll, streng katholisch oder Anti-Franco und Kommunistin, essen Paella, tanzen Flamenco und gehen Sonntag in die Kirche. Wie eine Familie wohnen sie eng zusammen, auf dem 6. Stock über die Joubert. Und diese Lebenslust ist verführerisch, selbst für einen Petit Bourgeois!

Der französische Regisseur Philippe Le Guay hat auf seine Kindheitserfahrungen zurückgegriffen: "Wir hatten zuhause auch ein spanisches Dienstmädchen, das sehr stark in meiner Erinnerung gebl...

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