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Der kalte Schmuck des Lebens

Im Lübecker Buddenbrookhaus wird eine werkbiografische Ausstellung über die Literaturnobelpreisträgerin Hertha Müller gezeigt

  • Von Lutz Gallinat, Lübeck
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Spannende Einblicke in Werk und Leben von Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller bietet eine Ausstellung im Lübecker Buddenbrookhaus. Die werkbiografische Schau über die Schriftstellerin spannt den Bogen von ihrer Kindheit in Rumänien bis zur Nobelpreisverleihung.

Am 10. November 2009 wurde Herta Müller in Stockholm der Nobelpreis für Literatur überreicht – achtzig Jahre nach Thomas Mann. Nun wird der rumäniendeutschen Schriftstellerin zum ersten Mal eine umfassende werkbiografische Ausstellung gewidmet, die zuerst im Literaturhaus München zu sehen war und dann für das Lübecker Buddenbrookhaus angepasst wurde. Die Ausstellung »Herta Müller. Der kalte Schmuck des Lebens« folgt den Spuren der Autorin, angefangen bei ihrer Kindheit im Banat bis hin zur Verleihung des Literaturnobelpreises in Stockholm.

Gezeigt werden bisher unveröffentlichte Dokumente und Fotografien aus dem Familienbesitz Herta Müllers. In Filmausschnitten sieht man das historische und das heutige Banat. Weggefährten wie die Autoren der »Aktionsgruppe Banat« kommen zu Wort. Auszüge aus Akten des rumänisc...


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