Hendrik Lasch, Radebeul 17.02.2011 / Inland

Sachsens Winzer trotzten der Reblaus

Seit 850 Jahren wird entlang der Elbe Wein angebaut – im Jubiläumsjahr feiert sich die Branche in einen Rausch

Auch wenn die Erträge klimabedingt stark schwanken: Seit Jahrhunderten ist Sachsen ein Weinland. Die Winzer im kleinsten und nördlichsten deutschen Anbaugebiet haben sich für 2011 viel vorgenommen.

Sie ist knorrig, aber trägt noch: die älteste Rebe Sachsens. 250 Jahre schon steht der Weinstock der Sorte »Frühe Leipziger« im Weinberg »Goldener Wagen« Radebeul. Als er gepflanzt wurde, belagerten die Preußen im Siebenjährigen Krieg Dresden: keine gute Zeit für Weinbau an der Elbe. Der Weinstock hat die Preußen ebenso überlebt wie die Reblaus, die ab 1887 einfiel. Damals, sagt Christoph Hesse, Chef des regionalen Weinbauverbandes, »war es fast vorbei mit dem Sachsen-Wein«. Auf nur 150 Hektar reiften noch Trauben.

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