Familienunternehmen

Gina Pietsch und Gerlinde Kempendorff mit der »Ballade von der Freundschaft«

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zwei Männer, verschlagen auf eine einsame Insel, dort in Liebe und Hass einander ausgeliefert. Einer nur kann fliehen, keiner aber will es sein. Schließlich lässt sich einer an den Baum binden, der andere, gerettet, bald im Arm einer Frau, kann den Anblick des skelettbleich Zurückgebliebenen nicht vergessen. So beginnen Gina Pietsch und Gerlinde Kempendorff ihren Brecht-Abend, der den Titel jener »Ballade von der Freundschaft« von 1920 trägt, die Hans Dieter Hosalla 1980 vertonte. Was die Sängerinnen, Schauspielerinnen, Dozentinnen, in Jahrzehnten Bühnentätigkeit zu starker Präsenz gereift, auf ihrem Streifzug durch 40 Jahre Brechtschen Nachdenkens über Freundschaft und Liebe aufgespürt haben, wächst sich in eindreiviertel Stunden zum Meisterexkurs auch über Text- und Liedinterpretation aus.

Kempendorff, seit 2010 Dr. phil., ist groß, schlank, schneidend scharf in ihrer Diktion, Pietsch dagegen kleiner, unterm Langhaar blockhaft wie ei...

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