Lokführer zeigen Muskeln

Berliner S-Bahn soll betroffen sein, aber »verantwortungsvoll«

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Lokführergewerkschaft GDL kündigt Streiks erst nach Ende der Ski-Weltmeisterschaft an. Die Berliner S-Bahn soll auch bestreikt werden, allerdings weniger als die anderen Bahnunternehmen.

Meist sieht man sie nur kurz, wenn der Zug in den Bahnhof einrollt oder wenn sie über den Bahnsteig zu ihrem Arbeitsplatz gehen. Das Bild, das sich im großen Konferenzsaal eines Hotels in Berlins Mitte am Mittwoch bot, war ein anderes: Mehr als 1000 Lokführer aus ganz Deutschland fanden sich zur Protestveranstaltung ein – mit Fahne, Trillerpfeife und Signalhorn. Der Arbeitskampf beginnt.

Nachdem die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) die Verhandlungen um einen bundesweiten Rahmentarifvertrag für Lokführer Ende Januar für gescheitert erklärt hatte, stehen Warnstreiks bei der DB im Personen- und Güterverkehr sowie bei den Privatbahnen an. Nur bei den Privaten Schienengüterunternehmen wird noch verhandelt.

GDL-Vorsitzender Claus Wesels-ky kündigte am Mittwoch an, was am Vortag durchgesickert war: Die Warnstreiks beginnen ers...


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