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Rodeln für Olympia

Team-Staffel mit letzter Chance beim IOC

Der Imageschaden nach der Panne bei der Rodel-WM war immens, doch nun hoffen die Athleten am Wochenende auf die wohl letzte Chance, dass die Team-Staffel als vierter Wettbewerb in das Programm der Olympischen Winterspiele aufgenommen wird. Jacques Rogge, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), hat sich im lettischen Sigulda angesagt. »Ich finde diesen Wettkampf sehr gut und zukunftsträchtig. Für uns Athleten ist die Staffel großartig«, meinte Olympiasiegerin Tatjana Hüfner trotz der jüngsten WM-Absage nach technischen Pannen am Starttor. »Diesmal darf nichts schief gehen«, sagte Josef Fendt, Präsident des Rodel-Weltverbandes (FIL).

Rein sportlich ist die Team-Staffel in Sigulda nicht mehr als ein Schaulaufen. Nach fünf Siegen in den bisherigen fünf Rennen stehen die deutschen Rodler vorzeitig als Gesamtsieger fest. Spannender geht es bei den Männern zu. Olympiasieger Felix Loch aus Berchtesgaden hofft, seinen italienischen Dauerrivalen Armin Zöggeler im Gesamtweltcup noch abfangen zu können. Groß schätzt Loch seine Chance aber nicht ein: »Wenn Armin normal fährt, müsste es glücklich hergehen, dass ich noch an ihm vorbeikomme.« dpa

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