Charlotte Noblet 18.02.2011 / Kino und Film

Die Transen-Nachtkönigin Berlins

Porträt einer Berliner transsexuellen Partylegende

Durch Interviews zu Geschichten und vor allem durch Mitschnitte von „House of Shame“ Live-Acts lernt man Chantal kennen, mal auf, mal hinter der Bühne und oft am Tresen.

„Fahr doch nach Casablanca!“ An die 80er kann sich Chantal gut erinnern. Selbst in den Zentren der schwulen Emanzipation in West-Berlin, wie das damals gerade erst von Martin Kippenberger gegründete „SO36“ hatten Transsexuelle es schwer. „Sie sind nicht mehr schwul, sie wollen Frauen werden“, wurde über uns gesagt. „Wir waren meistens im Entertainment und Party-Milieu unterwegs. Es war wie ein Lifestyle.“ Schließlich geht es darum die Hormon-Behandlung zu bezahlen. „Entweder Titen von Sozialamt oder vom Straßenstrich!“ Heute lacht Chantal vor der Kamera. Seit zehn Jahren ist sie Veranstalterin der legendären Donnerstags Party „House of Shame“ in Bassy Club. Davor ging sie siebzehn Jahren lang auf den Transenstrich in der Frobenstraße anschaffen. „Am Anfang war es faszinierend, Du hattest Sex und Geld, leicht verdientes Geld.

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