Werbung

CSU soll Frauenquote einhalten

SPD fordert konkreten Zeitplan für Umsetzung

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

München (dpa/ND). Die CSU soll nach dem Willen der SPD einen konkreten Zeitplan für die Verwirklichung der parteiinternen Frauenquote vorlegen. Das fordert die Generalsekretärin der Bayern-SPD, Natascha Kohnen. »Bisher gab es nur Lippenbekenntnisse«, sagte die 43-Jährige am Dienstag in München. Ende Oktober hatte die CSU die Einführung der Frauenquote beschlossen. Künftig müssen in Landes- und Bezirksvorständen der CSU mindestens 40 Prozent Frauen sitzen. In Unternehmen soll es nach dem Willen der Christsozialen hingegen keine Quote geben – die CSU setzt auf Freiwilligkeit.

»Die Selbstverpflichtung hat bisher nicht gewirkt«, betonte Kohnen. Außerdem habe sich Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) widersprüchlich geäußert. Im vergangenen Jahr habe sie noch die Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände gefordert, sich zuletzt aber für die Selbstverpflichtung der Unternehmen ausgesprochen.

Zudem kritisierte Kohnen die Frauenförderung der CSU. Diese sollte nicht nur aus Afterwork-Partys und Brunchs bestehen. »Das ist eine Klatsche ins Gesicht einer jeden Frau«, sagte die SPD-Generalsekretärin. Vielmehr müsse man die Frauen an die kommunalpolitische Arbeit heranführen und ihnen zeigen, wie man Netzwerke aufbaut. Das betreffe vor allem die 20 bis 45-Jährigen. »Man muss wissen, was einen erwartet«, betonte sie. Zu diesem Zweck solle es in diesem Jahr sieben SPD-Kommunalkonferenzen für Frauen in Bayern geben.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!