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Proteste, Gewalt und Todesopfer

In Jemen reißt der Widerstand gegen den Präsidenten nicht ab

  • Von Martin Lejeune
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Jemen bleibt unruhig. Die Protestaktionen gegen Präsident Ali Abdallah Saleh gehen weiter. Beim Angriff auf Demonstranten in der Hauptstadt Sanaa wurden am Dienstagabend zwei Menschen getötet. Sicherheitskräfte hatten das Feuer auf eine Sitzblockade vor der Universität eröffnet.

Am Mittwoch kam es sowohl in Sanaa als auch in Aden und Taiz zum Einsatz von Gewalt. In der Hauptstadt gab es Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des Präsidenten. Die Bloggerin Atiaf Alwazir aus Sanaa gegenüber ND am Telefon: »Saleh-Aktivisten werfen Steine auf die Gegner der Regierung, die daraufhin manchmal zurückwerfen. Ich hoffe, diese Straßenschlachten werden nicht schlimmer.« Außerdem werde seit der Nacht zu Montag im westlichen Teil des Zentrums der Platz vor dem Haupttor der Sanaa-Universität besetzt. »Es werden jeden Tag mehr Leute, die zur Universität kommen und in Zelten übernachten. Zurzeit sind es etwa 2000 Demonstranten. Die Leute nennen den Platz vor der Universität inzwischen ›Platz des Wandels‹.«

Atiaf Alwazir, die täglich an dem Camp vor der Universität für neue Beiträge in ihrem Blog recherchiert, beobachtet seit Montagmittag die Präsenz von Stammesmitgliedern...


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