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Werbetrommel rühren für europäischen Geldsegen

Kampagnen zu Themen mit gesellschaftlicher Bedeutung

  • Von Dirk Baas
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Europäische Union versucht seit 1983, mit ihren Kampagnenjahren Themen wachsender gesellschaftlicher Bedeutung in das Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Aktionen, Veranstaltungen und eine meist intensive Öffentlichkeitsarbeit sollen die Bürger sensibilisieren. Die EU-Jahre sind indes keine Förderinstrumente, denen Geld aus üppig gefüllten Finanztöpfen zufließt.

Die erste Kampagne 1983 trug den sperrigen Titel »Europäisches Jahr für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerk«. Später folgten etwa die Jahre der Sprachen, der älteren Menschen, der Musik, der Chancengleichheit, der Erziehung durch den Sport, der Mobilität der Arbeitnehmer und zuletzt 2010 das »Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung«.

Für die Initiativen stellt Brüssel selten ein größeres Budget zur Verfügung, so dass die Mitgliedstaaten selbst Fördergelder zuschießen müssen. An knappen Budgets zur Unterstützung von Projekten nehmen Fachleute immer wieder Anstoß. Neun Millionen Euro dienten 2010 der Projektförderung von rund 700 Armutsinitiativen. Acht Millionen Euro investierte die EU dagegen in Tagungen, Studien und die eigene Öffentlichkeitsarbeit.

2011 ist das EU-Jahr der Freiwilligentätigkeit. Motto: »Freiwillig. Etwas bewegen!« Offiziell eröffnet wurde die deutsche Kampagne Anfang dieser Woc...


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