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Erben des Ottokar

Berliner Kinderzentrum trägt den Namen des berühmten »braven« Schülers

  • Von Rainer Funke
  • Lesedauer: ca. 4.5 Min.
Eingang des Kinderzentrums

Naiv, naseweis, frech, furchtlos, witzig, ehrlich, gerecht, ein Streiter für Kinderrechte – dieses Früchtchen Ottokar, ewig zwölfjähriger Sitzenbleiber, erwog deswegen, einen Kindergewerkschaftsbund zu gründen, denn dem Schicksal, ein Kind zu sein, entgeht nach östlich-westlicher Erfahrung des braven Schülers niemand. So wurde der Lausbub zum Namenspaten eines Kinderzentrums im Berliner Heinrich-Heine-Viertel.

»Wir wollten einen leicht zu merkenden Namen, der aber auch zeigt, wo wir herkommen und was wir wollen, nämlich als Ossis mit viel Spaß etwas für Kinder zu tun«, wie Sigi Völker sagt. Sie leitet die Einrichtung. Zu Otto Häuser, Ottokars 2007 gestorbenen literarischen Vater, pflegte man seit Längerem Kontakt. Den Rangen im Kiez gelegentlich vorzulesen, das schien ihm zu gefallen. »Seither sind unsere Kinder die kleinen Ottokars und die Mitglieder des später gegründeten Vereins die großen, und heute finden sich im Vereinsvors...


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