Garmisch trägt alle Risiken

Bürgerbegehren will Olympia noch verhindern

AXEL DOERING (Foto: Til Huber) ist Mitinitiator eines Bürgerbegehrens in Garmisch-Partenkirchen gegen die Spiele. Auch die Gegner werden mit der IOC-Kommission sprechen. ROLF-HENNING HINTZE fragte den Naturschützer nach den Gründen für seine Opposition gegen das Projekt.

ND: Herr Doering, warum fragen Sie in Ihrem Bürgerbegehren nicht ganz klar, ob die Bevölkerung für eine Rücknahme der Bewerbung ist?
Doering: Man darf mit einem Bürgerbegehren nicht zum Vertragsbruch auffordern, und die Bewerber haben ein Vertragsgeflecht geschlossen, das solch einfache Fragen somit unmöglich macht. In einem Multi Party Agreement haben sich alle nun gegenseitig garantiert, dass die Olympischen Spiele stattfinden. Das heißt, jede einfache Frage ist Aufforderung zum Vertragsbruch.

Und wie heißt Ihre Frage jetzt?
Wir fordern die Gemeinde auf, die geschlossenen Verträge rechtlich prüfen zu lassen von einem anerkannten Staatsrechtler, Professor Heinrich Wolf von der Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Und wenn Verträge nicht rechtens sind – und wir nehmen das von dem Host City Vertrag ganz sicher an –, soll die Gemeinde alles tun, was Professor Wolf vorschlägt, um aus der Bewerbung wieder rauszukommen.

Sie...



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