Stühlerücken in Paris

Regierungsumbildung in Frankreich

  • Von Ralf Klingsieck, Paris
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Regierungsumbildung von Frankreichs Präsident Sarkozy ist am Montag von vielen Medien des Landes mit Skepsis aufgenommen worden. Während das Regierungslager von einer Kurswende sprach, kritisierte die Opposition die Umbesetzungen als Theaterdonner.

Brice Hortefeux (links) und Claude Guéant

Einem peinlichen »Stühlerücken« gleicht die Regierungsumbildung, die mit der Ablösung von Außenministerin Michèle Alliot-Marie am Wochenende begann. Der Skandal um »MAM«, die neun Jahre lang erst Verteidigungsministerin, dann Innenministerin, dann Justizministerin und seit vier Monaten Außenministerin war, wurde im In- und Ausland mit immer größerem Unverständnis verfolgt und drohte nicht nur das Ansehen des Landes, sondern auch Sarkozys innenpolitischen Rückhalt nachhaltig zu beschädigen. MAM zeigte bis zum Schluss und in den Text ihres Rücktrittsgesuchs hinein, in dem sie von einer »Verleumdungskampagne« und »Hexenjagd« sprach, keinerlei Unrechtsbewusstsein.

Der durch ihre Ablösung zum Ausdruck gekommenen offensichtlichen Niederlage versuchte Sarkozy in seiner Fernsehansprache am Sonntagabend einen positiven Anstrich zu geben. Frankreich solle so an Gewicht und Einfluss auf die aktuellen Vorgänge in Nordafrika gewinnen, die er jetzt ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 562 Wörter (3861 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.