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Bürger-Polizei wird abgelehnt

(dpa/ND). Der Vorschlag von CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel, als Konsequenz aus den brutalen Übergriffen in U-Bahnhöfen einen ehrenamtlichen Polizeidienst zu organisieren, ist gestern weitgehend auf Ablehnung gestoßen. Sowohl die Polizeigewerkschaften als auch Sozialdemokraten und Liberale sprachen sich gegen eine »Bürgerpolizei« aus, die es vor vielen Jahren als Freiwillige Polizeireserve (FPR) und Freiwilliger Polizeidienst (FPD) schon einmal gegeben hatte. Ihre Aufgabe war nach dem Mauerbau 1961 vor allem Objektschutz in West-Berlin gewesen, ihre Angehörigen trugen auch Schusswaffen.

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