Werbung

Berlin, Europa und Millionen vor Augen

Die Zweitligisten aus Duisburg und Cottbus spielen heute um den Einzug ins Finale des DFB-Pokals

  • Von Dietmar Fuchs und Jens Mende, dpa
  • Lesedauer: 2 Min.

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Es winken weitere Millioneneinnahmen und sogar der Trip nach Fußball-Europa: Für die Zweitligisten MSV Duisburg und Energie Cottbus wird das heutige Halbfinale im DFB-Pokal zum vorläufigen »Spiel des Jahres«. Mit dem Einzug in die Vorschlussrunde haben beide Vereine im laufenden Wettbewerb bereits fast vier Millionen Euro eingenommen – für die Lausitzer ist dies nahezu ein Drittel des Saisonetats.

Duisburgs Trainer Milan Sasic hat einen anderen Fokus, obwohl die Gastgeber allein durch die Fernseh-Liveübertragung 595 000 und Cottbus als Gast 396 000 Euro auf der Haben-Seite verbuchen: »Es geht nicht um das Geld, es geht um den Sport.« Der Gewinner in der mit mehr als 30 000 Zuschauern ausverkauften Duisburger Arena steht am 21. Mai im Berliner Olympiastadion Rekordsieger Bayern München oder Schalke 04 gegenüber, die morgen den zweiten Finalteilnehmer ermitteln. Schafft der FC Bayern den Sprung ins DFB-Pokalendspiel und über die Liga wieder die Champions-League-Teilnahme, darf der Finalist in der Europa League ran.

Duisburg gegen Cottbus ist ein Duell auf Augenhöhe. In der 2. Liga sind der MSV und Energie als Sechster und Siebter Tabellennachbarn und trennten sich in der Begegnung am 22. November in Duisburg 2:2. »So eng, wie es damals zuging, erwarte ich auch das Halbfinale«, meint Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. »Es wird darauf ankommen, welches Team mit der größeren Überzeugung und Gier seine Qualitäten auf das Spielfeld transportieren kann.«

Das gelang beiden Mannschaften im bisherigen Verlauf hervorragend. Duisburg schaltete im Achtelfinale den Bundesligisten 1. FC Köln (2:1) und im Viertelfinale den ebenso klassenhöheren 1. FC Kaiserslautern (2:0) aus. Cottbus wurde in Runde zwei (2:1 gegen Freiburg), im Achtelfinale (3:1 in Wolfsburg) und eine Runde danach (1:0 gegen Hoffenheim) gleich für drei Erstligisten zum Pokalschreck.

Der Cottbuser Torjäger Nils Petersen, der im Ligabetrieb schon 15 mal erfolgreich war, ist optimistisch, dass Cottbus seine zweite Endspielteilnahme nach 1997 (0:2 im Finale gegen den VfB Stuttgart) erreichen kann: »Wir fahren mit breiter Brust nach Duisburg und hoffen, dass wir die Sensation schaffen«, sagte Petersen.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!