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Arbeit kostet 29 Euro pro Stunde

Düsseldorf (AFP/ND). Die Arbeitskosten in Deutschland steigen einer Studie zufolge weiterhin deutlich langsamer als in anderen europäischen Ländern. 2009 kletterten die Kosten je geleisteter Arbeitsstunde um 2,3 Prozent, während der Zuwachs in der Eurozone bei 2,9 Prozent lag, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Laut der Studie mussten die deutschen Arbeitgeber in der Industrie und im privaten Dienstleistungsbereich durchschnittlich 29 Euro je Arbeitsstunde aufwenden, womit Deutschland an siebter Stelle unter den EU-Staaten und damit weiterhin im Mittelfeld liegt. Die Arbeitskosten setzen sich im Wesentlichen aus Bruttolöhnen und -gehältern sowie den Lohnnebenkosten wie den Arbeitgeberanteilen für die Sozialversicherung zusammen. Auf die deutschen Exporte hätten sich die unterdurchschnittlichen Zuwächse vorteilhaft ausgewirkt. Gesamtwirtschaftlich hätten sie das Wachstum aber eher gebremst, weil die schwache Entwicklung der Einkommen die Binnennachfrage hemme, die letztlich deutlich mehr zu Wachstum und Beschäftigung beitrage als der Export.

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