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USA blockieren 30 Milliarden

Clinton drängt auch EU zu schärferen Sanktionen gegen Libyen

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die USA haben 30 Milliarden Dollar an libyschen Guthaben eingefroren. Grundlage seien die am Freitag von US-Präsident Obama unterzeichneten bilateralen Sanktionen gegen Libyens Staatschef Gaddafi, sagte am Montag ein Vertreter des US-Finanzministeriums in Washington. Es handele sich um die größte Summe, die jemals im Rahmen von Sanktionen blockiert worden sei.

Die Washingtoner Regierung setzt auf harte wirtschaftliche Sanktionen, um die Herrschaft von Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi zu Fall zu bringen. USA-Außenministerin Hillary Clinton versuchte am Montag in Genf, die Kollegen der EU und weiterer enger USA-Verbündeter zu schnellen Sanktionen gegen Tripolis zu veranlassen. Neben den Außenministern aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien traf Clinton auch mit denen aus Australien und Russland zusammen. Doch die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton verwies darauf, dass das unverzügliche Ziel zunächst die Koordinierung internationaler Schritte sei, und verwies auf den Zeitfaktor.

Die USA verzichten bislang auf unilaterale Maßnahmen gegen Libyen. Am Sonntag sagte Clinton, Washington fordere von Gaddafi den sofortigen »Rücktritt, das Ende seines Regimes, den Rückzug der Söldner und derjenigen Truppen, die ihm gegenüber loyal eingestellt sind«. Tags zuvor hatte USA-Präsident ...


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