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Wer wird Elite-Uni?

Sieben Hochschulen in der Vorauswahl für Förderprogramm Exzellenz-Initiatve

Im Wettbewerb der deutschen Spitzenforschung können sieben Universitäten vom nächsten Jahr an neue Elite-Hochschulen werden. Sie haben es durch die Vorauswahl der Exzellenzinitiative geschafft, mit der die Spitzenforschung an den deutschen Hochschulen ausgebaut werden soll.

Bonn (dpa/ND). Die Berliner Humboldt-Universität, die Unis Bochum, Bremen, Mainz, Köln und Tübingen sowie die Technische Universität Dresden sind am Mittwoch durch die Vorauswahl zum Förderprogramm der Exzellenzinitiative gekommen.

Mit einer neuen Milliarden-Förderung wollen Bund und Länder die Spitzenforschung an deutschen Universitäten stärken. Dazu gehören auch Elite-Universitäten. Die endgültige Entscheidung dieser zweiten Förderrunde fällt im Juni 2012.

Daneben schafften noch zahlreiche Universitäten mit verschiedenen Einrichtungen den Sprung in die weitere Auswahl. Ein Großteil der Hochschulen hat sich dem Wettbewerb gestellt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) trafen mit einer Gemeinsamen Kommission die Vorentscheidungen.

Insgesamt stehen 2,7 Milliarden Euro Fördermittel für fünf Jahre zur Verfügung. Sie fließen von November 2012 an fünf Jahre lang an Graduiertenschulen, fachübergreifende Forschungsprojekte (Exzellenzcluster) und Zukunftskonzepte (Elite-Universitäten). Die Mittel für die im Wettbewerb siegreichen Unis werden zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent von den Ländern getragen.

In einer ersten Runde der Exzellenzinitiative waren von 2006 bis 2011 bereits insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt worden. Die Fortführung des Programms für weitere fünf Jahre wurde im Juni 2009 beschlossen.

Die Unis, die diesmal durch die Vorauswahl kamen, müssen bis zum 1. September 2011 ausgearbeitete Förderanträge vorlegen. Bisher bereits geförderte Einrichtungen und die Elite-Unis sind zunächst weiter dabei und können (ebenfalls bis 1. September) Fortsetzungsanträge stellen.

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