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Stiller Widerstand

»Jeder stirbt für sich allein« von Hans Fallada in ungekürzter Neuausgabe

  • Von Klaus Bellin
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Die Bauchbinde feiert mit einem Zitat aus der »New York Times« ein »literarisches Großereignis«, und hinten, auf der Rückseite des Umschlags, fällt, dem »New Yorker« entnommen, auch gleich noch ein elektrisierender Name: John Le Carré. Der Roman freilich, für den hier geworben wird, ist alt und schon einige Male gedruckt, sein Autor Hans Fallada bereits seit Jahrzehnten tot. Wahrscheinlich wäre eine Neuausgabe bei uns kaum bemerkt, geschweige denn gewürdigt worden, doch inzwischen hat es dieses Fallada-Buch in die Regale der USA, Großbritanniens, Frankreichs und Israels geschafft und dort für enthusiastische Urteile und fantastische Verkaufszahlen gesorgt. Solche Resonanz hat es bei uns nie gefunden, auch damals nicht, 1947, als es erstmals erschien, und so nutzt der Aufbau-Verlag das gewaltige Echo, um der Wiederkehr des Romans »Jeder stirbt für sich allein« den kräftigen Rückenwind zu verschaffen.

Es war sein bestes Buch seit langem....


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