Brandenburg

108 rechtsextreme Gewalttaten

Zahl aller Delikte stieg um 2,2 Prozent auf 204 000 Fälle / Aufklärungsquote liegt bei 54 Prozent

Potsdam (epd/dpa). Die Potsdamer Opferperspektive hat im vergangenen Jahr 108 rechts motivierte Gewalttaten in Brandenburg gezählt. Die Taten richteten sich gegen mindestens 152 Personen, darunter meist Flüchtlinge, Einwanderer oder linke Jugendliche, teilte der Verein am Donnerstag mit. Ein Drittel der Angriffe habe sich im Südosten des Bundeslandes ereignet. So sei Cottbus die Stadt mit den meisten gezählten Straftaten (19). Der umliegende Landkreis Spree-Neiße liege mit 16 Angriffen auf dem zweiten Platz. In der Region seien im vergangenen Jahr vor allem Jugendprojekte angegriffen worden, hieß es.

Die Mehrzahl der Taten richtete sich zwar gegen Flüchtlinge und Migranten. Opfer brutaler Überfälle seien indes vor allem Menschen geworden, die von Rechtsextremen offenbar als »politische Gegner« angesehen wurden. Zudem seien auch Anhänger alternativer Jugendkulturen angegriffen worden. Die gezählten Taten bewegen sich laut Opferperspektiv...

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