»Starke Bewerbung« Münchens

IOC-Kommission lässt sich weiterhin nicht in die Karten schauen

  • Von Karl-Wilhelm Götte
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Bekommt München samt »Schnee-Park« Garmisch-Partenkirchen im Gepäck die Winterspiele 2018? Das Bewerbungskomitee hätte sich nach der viertägigen Inspektion der IOC-Prüfer natürlich ein ermutigendes Signal erhofft, aber das blieb aus. Gunilla Lindberg, die schwedische Vorsitzende des Prüfungsausschusses, bescheinigte München zwar, eine »starke Bewerbung« abgegeben zu haben, verschwand aber nach einem nur zehnminütigen Auftritt vor der internationalen Presse im Münchner Rathaus mit ihren zehn Kollegen sofort wieder von der Bildfläche.

Ähnlich Nettes hatte Lindberg auch beim Hauptkonkurrenten Pyeonchang in Südkorea schon gesagt. Jetzt gilt es seitens des Münchner Bewerbungskomitees weitere vier Monate lang Überzeugungsarbeit zu leisten, um am 6. Juli bei der IOC-Vollversammlung in Durban die Winterspiele vor Pyeonchang und dem französischen Annecy an Land zu ziehen. Probleme könnte es für München jedoch auch weiterhin mit den Olympiagegner...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.