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Langer Arm der Realität

Auch im Internet gibt es Nachholbedarf in Sachen Gleichberechtigung

  • Von Katja Eichholz
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Das Internet erweist sich bei genauer Betrachtung als ein Abbild der »ungleichen« Realität zwischen Männern und Frauen.

Illustration: Mike Licht/NotionsCapital.com (Bild steht unter Creative Commons Lizenz)
»Frauen sind auf Internet-Konferenzen so selten wie der sibirische Tiger«, stellte eine Bloggerin der »FAZ« Ende Dezember 2010 fest. Recht bildhaft hat sie damit die momentan vorherrschende Realität der digitalen Welt zum Ausdruck gebracht – dominiert von Männern und altbekannten Geschlechterrollen. Das Internet hat neue Formen der Partizipation geschaffen – für Einzelpersonen oder Interessengruppen, die das Netz nutzen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen. Und nicht wenige hoffen, dass das Internet auch zur Gleichheit zwischen den Geschlechtern beitragen möge. Doch davon ist es im Moment noch ein Stück weit entfernt.
Studien zeigen: Frauen nutzen die Partizipationsmöglichkeiten im Netz zu wenig, und sie tun dies anders als Männer. So hätten bei einer Umfrage von ARD/ZDF nur fünf Prozent der befragten Frauen Interesse ...

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