Die Alphamädchen-Falle

Mit dem »alten« Feminismus wurde auch die Forderung nach der Teilhabe aller abgewickelt

  • Von Sonja Vogel
  • Lesedauer: ca. 1.5 Min.

Früher war der Name Alice Schwarzer allein das Synonym für Feminismus. Heute dagegen meldet eine ganze Reihe von Gruppen ein Anrecht auf den Begriff an. Geblieben ist eine leere Worthülse. Strukturelle und gesellschaftliche Ursachen von Ungleichheiten hingegen bleiben im Dunkeln.

2008 erschien unter dem Label »neuer Feminismus« eine Reihe von Büchern, die begeistert angenommen wurden. Ganz vorne dabei Charlotte Roches »Feuchtgebiete«. Die Romanprotagonistin galt als neuer Typ der emanzipierten Frau – durch Schmuddeligkeit begehrte sie auf und fand dann doch Heilung im ödipalen Familiendreieck. Feministisch? Neu? Sicher nicht. Im Gegenteil. Literarische Vorgänger, deren Brisanz gerade darin bestand, die Machtverhältnisse des Sex offenzulegen, ohne sich in ihnen einzurichten, waren damit...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 366 Wörter (2605 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.