Werbung

Nachvollziehbar

Kommentar von Fabian Lambeck

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Das Ergebnis der von der Lokführer-Gewerkschaft GDL initiierten Urabstimmung hätte kaum eindeutiger ausfallen können. Weit über 90 Prozent der GDL-Mitglieder stimmten für unbefristete Streiks. Und das sowohl bei der Deutschen Bahn als auch bei deren privaten Mitbewerbern. Kurz nach Bekanntwerden des Ergebnisses am gestrigen Nachmittag überboten sich die Medien bereits mit Horrormeldungen über nun drohende unbefristete Arbeitskämpfe. Dabei hatte GDL-Chef Weselsky stets betont, dass man einen unbefristeten Ausstand nicht plane.

Aber vielleicht ist dieses Drohszenario hilfreich, um die berechtigten Forderungen der Lokführer so schnell wie möglich durchzusetzen. Auch ohne große Beeinträchtigungen für die Bahnkunden. Fakt ist: Die 26 000 Lokführer hierzulande brauchen dringend einheitliche Tarifbedingungen. Denn die sogenannte Liberalisierung des Eisenbahnverkehrs wird die Konkurrenz auf der Schiene weiter anheizen. Ein gemeinsamer Tarifvertrag kann da verhindern, dass der Wettbewerb über die Löhne ausgetragen wird. Zumal für die übrigen Bahnangestellten bereits im Januar ein Branchentarifvertrag ausgehandelt wurde. Die nun folgenden Streiks mögen für Bahnreisende und Logistikunternehmen ärgerlich sein, die Gründe für den Ausstand sind jedoch nachvollziehbar.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!